Strange Days - Ceci n'est pas un film: Eine Reise durch das surrealistische Kino

SONNTAG, 02.06.2013, 14:30 Uhr, Künstlerhaus Kino, 80 min 

Eine Frau, die tanzt wie ein Schmetterling. Zwei Männer, die mit einem Schrank aus dem Meer auftauchen. Objekte, die plötzlich der Schwerkraft trotzen. Unwirklich, traumähnlich, strange kommen die zehn Filme dieses Programms daher, die die Widersprüche von Irrealität und Realität ausloten und die Tiefen des Unbewussten ausloten. Auch wenn der Surrealismus als Kunstrichtung vor allem in den 1920er Jahren verortet wird, ist der Hang zur Verfremdung, zur Mystifikation, zum ?Über-Wirklichen? doch viel älter und zieht sich nicht zuletzt wie ein roter Faden durch die Geschichte des Kinos. Mit einem Auge stets zu Buñuels ?andalusischem Hund? schielend, treffen wir hier auf dessen Zeitgenossen Marcel Duchamp, begegnen dem einst von Dalí und Walt Disney imaginierten Destino, werfen einen Blick auf die absurden Kleinode von Roman Polanski, Zbigniew Rybczi?ski und Jan ?vankmajer und schließen den Bogen mit surrealer Filmkunst der Gegenwart.

Präsentiert von The Gap

Loie Fuller

Frankreich / 1905 / 2 min 

Gaumont Pathé Archives

Anémic Cinéma

Frankreich / 1926 / Marcel Duchamp / 7 min

Die Kopie wurde uns vom Archiv des Österreichischen Filmmuseums zur Verfügung gestellt.

Destino

USA 1945/2003 / Salvador Dalí, Dominique Monféry / 7 min

Two men and a wardrobe

Polen / 1958 / Roman Polanski / 15 min

Mein Fenster (My Window)

Österreich / 1979 / Zbigniew Rybczy?ski / 3 min

Die Kopie wurde uns vom Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen zur Verfügung gestellt.

Jídlo (Das kleine Fressen)

Tschechische Republik / 1992 / Jan ?vankmajer / 16 min

Papillon d'amour

Belgien / 2003 / Nicolas Provost / 4 min

Sinchronizacija (Synchronisation)

Litauen / 2009 / Rimas Sakalauskas / 8 min

 

Double Fikret

China / 2012 / Haiyang Wang / 5 min

Solipsist

USA / 2012 / Andrew Thomas Huang / 10 min