Voting: 10 Jahre VIS

Unser Highlight-Programm zu "10 Jahre VIS" läutet am 1. Juni den Geburtstag von Vienna Independent Shorts ein und versammelt persönliche Favoriten des Festivalteams, Filme, auf die wir immer wieder angesprochen wurden, sowie unbekanntere Perlen aus den VIS-Anfängen. Und IHR konntet bestimmen, welcher dieser drei Preisträger-Filme es noch ins Programm schafft.

Das Voting lief zwei Wochen und endete am Freitag, 19. April 2013. Die meisten Stimmen erhielt Lisa Webers Kurzfilm "Kommt ein Sonnenstrahl in die Tiefkühlabteilung und weicht alles auf" (AT 2009), wir gratulieren!

Quelque chose en O

Regie: Marc Schaus, BE/F 2006, 13 min, VIS Preisträger 2007

Eine Familie im Auto: Während der Fahrt bemerkt der Vater, dass ihm der Name seiner Tochter nicht mehr einfällt. Seine Frau getraut er sich nicht zu fragen, und die Tochter wächst im Auto schnell zu einer jungen Frau heran. Was sich vordergründig vor allem lustig anhört, ist im Film in eine subtile Metaphorik rund um die Beziehung zwischen Vätern und Töchtern verpackt.

Kommt ein Sonnenstrahl in die Tiefkühlabteilung und weicht alles auf

Regie: Lisa Weber, Ö 2009, 8 min, VIS Preisträgerin 2010

Mit fürsorglicher Apathie leben Heidi und Harry aneinander vorbei, doch für die Teilnahmslosigkeit gibt es auch einen guten Grund. Lisa Weber setzt das ältere Paar schnörkellos und naturalistisch in Szene. Die Vorbilder sind deutlich, die Arbeit mit Laien verrät dabei ein famoses Gespür für Situationen und Gefühle.

Little Deaths

Regie: Ruth Lingford, USA/UK 2011, 11 min, VIS Preisträgerin 2012

Wie fühlen sich Menschen nach einem Orgasmus? Welche Empfindungen sind es davor und was denken, fühlen oder spüren die Menschen genau währenddessen? Die Künstlerin interviewt viele Menschen zu ihren Orgasmen - die Erklärungen und (Sprach-)Bilder sind von ?wie ein Kaugummi? über das Empfinden von Stärke und Macht, bis hin zu Vergleichen mit verschiedenem Gemüse, sehr vielfältig und auch sehr amüsant in der Collage mit den animierten Bildern anzusehen.